Die Veloteria Geschichte

Von 1991 bis heute: immer auf zwei Rädern
 

Im Jahr 1991 beschliessen Vinz und Verena Niedermann gemeinsam mit Peter Schulthess ein Velogeschäft zu eröffnen. Ein nebenberuflicher Quereinstieg in ein Segment, das gerade richtig attraktiv und spannend wird, mit den neu aufkommenden Mountainbikes aus den USA.

Bisher im sozialen Bereich tätig, ist ein Fahrradladen eine Herausforderung, der alle reizt. Sport, Mechanik, Verkauf und das ganze Spektrum neuer Aufgaben, welche eine selbständige Tätigkeit mit sichbringt. Da sie auch ein Feeling vermitteln wollen, betrieben Vinz, Vre und Peter eine Cafébar, an welcher man sich unterhalten und fachsimpeln kann. So entsteht auch der Name Veloteria aus der Verbindung von Velo und Cafeteria.

 

In den ersten Jahren fanden viele edle Marken den Weg in die Veloteria, laufend kamen neue dazu und andere wurden wieder ersetzt. Neben Specialized waren da auch Klein, Mountain Goat, Breezer, Serotta, Rocky Mountain, Cannondale, Kona, GT, Marin, MTB Cycletech, Rewell, Zipp, Kestrel, Dynamics, Liteville, Principia, Aarios, Cortebike, Magma, Norco, Centurion,  Corratec, Villiger, Trek, etc

Nach 2 Jahren wurde die einfache Gesellschaft mit Peter Schulthess aufgelöst und Vinz und Verena Niedermann übernamen die Veloteria als Einzelfirma, denn unterdessen gab es so viel Arbeit, dass Vinz beschloss seine Stelle auf dem Jugendsekretariat aufzugeben und ganz auf das Velogeschäft zu fokussieren.

Wie bei vielen Selbständigen nahm das Geschäft einen wichtigen Platz ein im Leben der unterdessen 6-köpfigen Familie. Vinz engagierte sich im Mountainbikesport, welcher in der ganzen Schweiz immer mehr betrieben wurde und beteiligte sich regelmässig mit Trainingskollegen an den grossen Bikeklassikern. Nebenbei trainierte er für den TransSwiss und in den Ferien waren zum Leidwesen der Kinder meist Velotouren angesagt.

Das aktive Velofahren war ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsidee und man unterstützte auch ein aktives Veloteria Veloteam, mit ambitionierten Amateursportlern und –sportlerinnen, sowohl im Duathlon-, Triathlon-, als auch im Mountainbike Bereich.

Die Veloteria spezialisierte sich mit Sitzpositionsoptimierungen und führte aus Interesse im Windkanal Emmen Tests durch mit verschiedenen Lenkerpositionen und Aufsätzen um die Auswirkungen auf den Luftwiderstand zu überprüfen.

Im Tourenbereich arbeitete die Veloteria hauptsächlich mit den Schweizer Herstellern Aarios und Cortebike, sowie mit dem Papalagi von MTB Cycletech. Um eigene Ideen zu verwirklichen, entwickelte Vinz eigene Touren- und Trekkingvelos, welche in Italien aus Chromor und Thron Rohrsätzen gefertigt wurden.

Diese individuellen Touren- und Trekkingvelos bereicherten unser Sortiment, welches mit geeignetem Tourenzubehör wie Radtaschen, Rucksäcke, Schlafsäcke, Zelte und Kocher ergänzt wurde.  

Im Rennradbereich importierte die Veloteria für einige Jahr die Marke ZIPP in die Schweiz und Renn- und Triathlonräder der Marke Dynamics aus Deutschland.

Von 1996 -2000 unterhielt die Veloteria zusätzlich eine Filiale in Niederurnen, Kt.Glarus.
Im Jahre 1998 verkaufte die Veloteria das 1. Elektrovelo, den Flyer Classic der damaligen Firma BKTech. Bis ins Jahr 2003 wurden nur vereinzelte Elektrobikes verkauft, heute sind die Elektrovelos ein wichtiger Bestandteil unseres Umsatzes.

Im Jahre 1999 zügelte die Veloteria vom Mühlerain an die Seestr. 151 in Stäfa, als gut etabliertes Velogeschäft im sportlichen Bereich. Der grössere Laden erforderte auch personell ein grösseres Engagement, welches schliesslich auch zur Aufgabe der Filiale in Niederurnen führte.

 

Im Jahr 2005 begann Jan Niedermann in der Veloteria zu arbeiten und startete 2006 mit einer Ausbildung zum Zweiradmechaniker, welche er im Jahr 2009 erfolgreich absolvierte. Nach 2 Jahren in anderen Betrieben stieg er 2011 wieder in den Betrieb ein und übernahm zunehmend die Funktion des Werkstattleiters.
Heute bietet die Veloteria GmbH ein Vollsortiment im Velobereich, aber es wird gezielt auf jene Marken beschränkt, die den Vorstellungen und Erwartungen bezüglich Palette, Innovation, Kundenfreundlichkeit, Service und Garantie am Besten entsprechen.
Im September 2014 hat Carmen, die Partnerin von Jan, ihre Lehrzeit als Velomechanikerin in der Veloteria angefangen und so scheint der Übergang in die nächste Generation gut zu klappen und das Unternehmen blickt zuversichtlich in die weitere 2-Rad Zukunft.